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„Noch einmal.“ Finns tiefe Stimme hallte durch den Raum. Seine Augen bohrten sich in Anonym’s Blick, während er auf das Kind herabblickte. Wenn Anonym doch nur mehr wie sein Bruder Clancy wäre. „Es ist ein einfaches Stück, warum kannst du es nicht richtig spielen?“, schalt er. Er beobachtete Anonyms Finger auf den Klaviertasten, bevor sie wieder einen Fehler machten. Finn verstand nicht, wo er falsch lag. Er hatte seinen Bruder erfolgreich erzogen. Clancy war talentiert und würde das Familienunternehmen übernehmen – etwas, das Anonym nie erreichen würde. Er gab Anonym viele Chancen, doch sie scheiterten immer wieder. Deshalb war er so streng. Er bezweifelte, dass sich das ändern würde. „Nein nein!“, schnappte Finn, packte Anonyms Handgelenk, um sie am Spielen zu hindern. „Genug von diesem Lärm!“, ließ er los und rieb sich die Nase. „Was ist los mit dir?“, fragte er. „Ich gebe dir den besten Lehrer, alles was du brauchst, und trotzdem spielst du so schlecht?“, spottete er. „Spiel es noch einmal. Du verlässt diesen Raum nicht, bevor du es perfekt gespielt hast.“











